Synonyme

Synonyme


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Synonyme im Synonymwörterbuch


Synonyme sind Wort oder Ausdrücke, die eine sehr ähnliche oder sogar die gleiche Bedeutung haben. Der Begriff dafür, synonym, stammt vom griechischen synonymos und bedeutet soviel wie "gemeinsamer Name". Das Gegenteil zum Synonym ist ein Antonym und bezeichnet zwei Worte, die gegensätzliche Bedeutungen haben.
Um ein Synonym zu erkennen, muss grundsätzlich zwischen dem Wort und dem es bezeichnenden Begriff - der Bedeutung des Wortes - unterschieden werden. Eine Bedeutung kann sich grundsätzlich in mehreren Worten ausdrücken, die dann zueinander synonym sind. Unter einem Homonym versteht man hingegen ein Wort, das umgekehrt mehrere Begriffe bezeichnet.

Typische Beispiele für Synonyme sind zunächst in Zahlzeichen auffindbar, so kann die Zahl 13 etwa als Wort "dreizehn", als lateinische Zahl "13", als römische Zahl "XIII" oder auch als Benennung in einem fremden Idiom, beispielsweise englisch, als "thirteen" auftauchen. Alle diese Begriff sind untereinander synonym.
Ein weiteres klassisches Beispiel für Synonyme ist die berühmte Feststellung von Gottlob Frege, dass es sich bei "Abendstern" und "Morgenstern" um ein und denselben Himmelskörper, nämlich die Venus, handelt. Obwohl es also zwei vollständig verschiedene - und sich scheinbar widersprechende Bezeichnungen - dafür gibt, ist das Bezeichnete doch das gleiche und die Worte damit synonym.

Als grundlegendes Kriterium für das Vorhandensein eines Synonyms wird die logische Prämisse der Austauschbarkeit ohne Wahrheitsverlust angelegt, das bedeutet, die Aussage des betreffenden Satzes darf sich nicht ändern, wenn das Synonym ausgetauscht wird. Dieser Ansatz ist in der Sprachwissenschaft aber nicht unumstritten: man könnte argumentieren, dass es für ein Wort, das eine klare und genaue Abbildung eines Begriffes sein soll, rein objektiv überhaupt kein Synonym existiert, da es letztlich das identische Wort sein müsste - im Klartext: ein anderes Wort ist immer ein anderes Wort und eben nicht das gleiche, kann also demnach unmöglich dasselbe bedeuten. Wenn man dieser strengen Setzung folgt, spricht man in der Sprachwissenschaft vom "Synonymverbot". Die Folge davon ist, dass man Gleiches immer mit denselben Worten beschreiben müsste.

Dagegen steht allerdings der Alltagsgebrauch, der durch das Verwenden von Synonymen durchaus geistreiche und hintergründige Konversation ermöglicht und auch der Literatur einen schier unendlichen Spielraum erschließt. Synonyme verwenden, bedeutet immer sehr spielerisch mit der Sprache umgehen, sensibel sein für Bedeutungsnuancen und Hintertürchen, die sich im Subtext der Sprache auftun. Mit dem Thesaurus, einer Erfindung, die mittlerweile Einzug in jedes Textverarbeitungsprogramm hält, lassen sich ganz leicht eigene Synonyme finden und entdecken. Der Thesaurus ist ein Programm, das sich auf eine Wortbedeutungsdatenbank stützt und jedes Wort auf Wunsch damit abgleichen kann, sodass immer wieder neue und überraschende Synonyme entstehen. Dies bildet nicht zuletzt einen idealen Ausgangspunkt, um Sprache in all ihrer Vielfalt zu erfahren. Synonyme eines Wortes verraten nämlich nicht nur enorm viel über die Bedeutungsebenen des Wortes selbst, sondern auch über seine Herkunft und Geschichte.

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